Spatium Fishbone Pedal Kayak im Test – aufblasbares Angelkajak mit Pedalantrieb für rund 950 Euro

Ein vollwertiges aufblasbares Angelkajak mit Pedalantrieb für unter 1.000 Euro? Genau das wollte ich ausprobieren und habe mir das Spatium Fishbone Pedal Kayak bestellt.

Mittlerweile ist das Kajak angekommen, aufgebaut und auch die erste kleine Runde auf dem Wasser liegt hinter mir. Zeit also für einen ersten ausführlicheren Eindruck – inklusive eines aktuell verfügbaren Deals, über den ihr das Fishbone ebenfalls deutlich günstiger bekommen könnt.

Der aktuelle Spatium Fishbone Deal

Der reguläre Preis des Spatium Fishbone liegt im offiziellen Spatium-Shop bei 1.399 US-Dollar. Auf Amazon wird das Kajak teilweise für rund 1.199 Euro angeboten.

Über einen exklusiven Deal gibt es aktuell zwei günstigere Möglichkeiten.

 

🚆 Railway-Versand – 1.080 US-Dollar

Lieferzeit: ungefähr 40–50 Tage

Bei Zahlung mit einer Kreditkarte ohne Fremdwährungsgebühr entspricht das – abhängig vom Wechselkurs – ungefähr 950 Euro.

Gutscheincode
RAILWAY1080

👉 Railway-Angebot:
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🚚 Truck-Versand – 1.199 US-Dollar

Lieferzeit: ungefähr 30 Tage

Wer nicht ganz so lange warten möchte, kann für 119 US-Dollar Aufpreis die schnellere Truck-Variante wählen.

Gutscheincode
TRUCK1199

👉 Truck-Angebot:
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Wichtig: Spatium übernimmt laut eigener Angabe die komplette Verzollung. Bei beiden Varianten handelt es sich demnach um den Endpreis. Bei der Lieferung sollen keine zusätzlichen Zoll-, Einfuhr- oder Versandkosten mehr anfallen.

Bei mir hat das genauso funktioniert. Das Kajak wurde in drei großen Paketen per DPD direkt an die Haustür geliefert und ich musste bei der Zustellung nichts mehr nachzahlen.

Meine persönliche Meinung: Wenn man die Zeit hat, würde ich die Railway-Variante nehmen. Die zwei bis drei Wochen längere Lieferzeit wären mir persönlich die rund 119 US-Dollar Aufpreis für den Truck-Versand nicht wert.

Mein Preis: ungefähr 950 Euro all in

Ich selbst habe das Fishbone bereits vorher während des Summer Sales auf AliExpress bestellt und bin zusammen mit Gutscheinen ebenfalls bei ungefähr 950 Euro Gesamtpreis gelandet. Das AliExpress Angebot findet ihr hier: Spatium Fishbone Kayak*

Das Kajak habe ich dabei ganz normal selbst bezahlt.

Meine Erwartungen waren entsprechend hoch, denn ein Pedalkajak in dieser Größe mit dem Zubehörumfang für unter 1.000 Euro klingt zunächst einmal fast zu gut, um wahr zu sein.

Lieferung und Verpackung

Bei mir betrug die tatsächliche Lieferzeit ungefähr sieben Wochen. Das Fishbone kam sauber und ordentlich verpackt in insgesamt drei Paketen per DPD. Transportschäden oder Probleme mit der Verpackung hatte ich keine. Gerade bei einem großen Produkt aus China war für mich das Thema Verzollung natürlich interessant. Hier hat Spatium Wort gehalten: Die Pakete kamen direkt bei mir an und es waren keinerlei zusätzliche Zahlungen erforderlich.

Verarbeitung und erster Qualitätseindruck

Vom ersten Eindruck her gefällt mir die Verarbeitung wirklich gut. Ich habe keinen direkten Langzeitvergleich zu einem anderen aufblasbaren Pedalkajak. Ich habe mir allerdings andere aufblasbare Kayaks auf einer Messe angesehen und durch Belly Boote verschiedenster Hersteller habe ich zumindest einiges an Erfahrung mit aufblasbaren Angelplattformen. Bei Material, Verklebungen und allgemeiner Verarbeitung konnte ich beim Fishbone bisher nichts feststellen, was auf ein ausgesprochen günstiges Produkt schließen lässt. Der Pedalantrieb macht einen soliden und robusten Eindruck. Gleiches gilt für Sitzbase, Lenkung und die restlichen Anbauteile. Die verwendeten Schrauben sind aus Edelstahl beziehungsweise VA. Ob überall tatsächlich A4-Edelstahl verwendet wurde, kann ich nicht beurteilen. Das dürfte sich vor allem im zukünftigen Salzwassereinsatz zeigen. Bis jetzt ist mein Gesamteindruck jedenfalls überraschend positiv.

122 cm Breite – richtig schön kippstabil

Einer der Punkte, der mich am Fishbone besonders interessiert hat, ist die Breite. Das Kajak ist ungefähr 122 cm breit. Wer schon einmal mit Booten oder Kajaks unterwegs war, weiß, wie viel ein paar zusätzliche Zentimeter Breite bei der Stabilität ausmachen können. Bereits bei der ersten kleinen Testfahrt konnte ich problemlos im Kajak stehen und werfen. Das Fishbone macht dabei einen richtig schön kippstabilen Eindruck. Natürlich werde ich das in den kommenden Wochen noch deutlich ausführlicher testen, aber für mich war bereits nach den ersten Minuten klar:

Stehend angeln funktioniert.

Pedalantrieb: Für mich einer der größten Vorteile

Der Pedalantrieb macht das Fishbone im Vergleich zu einem klassischen Paddelkajak oder Ruderboot extrem interessant. Man kann das Kajak mit den Füßen bewegen und hat dabei die Hände weitgehend frei. Gerade beim Angeln ist das ein riesiger Vorteil. Position verändern, eine Kante entlangfahren oder Strecke machen und gleichzeitig die Rute in der Hand behalten – genau dafür wollte ich ein Pedalkajak. Natürlich kann man auch mit einem Belly Boat mit den Flossen manövrieren und die Hände freihalten. Die Geschwindigkeit und die Möglichkeit, größere Strecken zurückzulegen, sind mit dem Fishbone aber nochmal eine andere Nummer. Und komfortabler sitzt man ebenfalls. Oder anders gesagt: Die 🥚🥚 hängen nicht den halben Tag im Wasser. 😁

EVA-Boden

Das Spatium besitzt einen EVA-Boden, wie man ihn auch von vielen Angelbooten kennt. Gerade im Sommer ist EVA barfuß angenehm und bietet gleichzeitig vernünftigen Halt. Natürlich ist der Boden auch mit Schuhen deutlich angenehmer und rutschfester als eine komplett blanke PVC-Fläche. Optisch wertet der EVA-Belag das Kajak meiner Meinung nach ebenfalls deutlich auf.

360° drehbarer Sitz

Der Sitz ist auf einer festen Sitzbase montiert und lässt sich 360 Grad drehen. Im Vergleich anderer Kayaks dieser Form sitzt man beim Spatium etwas niedriger. Dadurch fällt der Stauraum unter dem Sitz etwas geringer aus. Sollte mich das irgendwann stören, werde ich schauen, ob sich die Sitzposition noch etwas erhöhen lässt. Das ist für mich momentan aber kein wirklicher Kritikpunkt. Der Sitz selbst macht einen vernünftigen und stabilen Eindruck und die drehbare Konstruktion ist beim Angeln sehr praktisch.

Schienensystem und Erweiterungsmöglichkeiten

Das verbaute Schienensystem fällt beim Spatium etwas kleiner aus als bei manchen anderen Angelkajaks. Allerdings befinden sich Platz um die Sitzposition. Und genau hier kommt einer der Vorteile eines aufblasbaren Kajaks ins Spiel: Zusätzliche Mounts und Schienen lassen sich relativ einfach aufkleben. Entsprechende Pads gibt es beispielsweise bei AliExpress* oder Temu für wenige Euro. Ich habe davon – rein zufällig natürlich 😁 – bereits einiges bestellt. Das Fishbone wird bei mir also definitiv noch entsprechend umgebaut.

Rutenhalter – mein erster Kritikpunkt

Einen Punkt würde ich nach dem ersten Aufbau tatsächlich anders lösen. Die serienmäßigen Aufnahmen für die Rutenhalter sitzen meiner Meinung nach relativ nah am Pedalantrieb. Zum normalen Abstellen der Ruten funktioniert das. Wenn man allerdings gleichzeitig treten möchte, wird es für meinen Geschmack etwas eng. Es geht – aber es geht meiner Meinung nach besser. Deshalb werde ich mir voraussichtlich noch zwei zusätzliche Rutenhalter seitlich neben den Sitz kleben. So kann ich beispielsweise beim Schleppen die Ruten weiter hinten positionieren und habe im Bereich des Pedalantriebs mehr Platz.

Montage der Geberstange

Auch für mein Echolot beziehungsweise die Geberstange werde ich einen zusätzlichen Mount aufkleben. Geplant ist die Montage auf der rechten Seite. Damit kann ich mit der linken Hand lenken und gleichzeitig mit der rechten Hand das Echolot beziehungsweise die Geberstange bedienen. Genau solche individuellen Anpassungsmöglichkeiten finde ich bei dem Konzept ziemlich interessant.

Aufbau und Aufpumpen

Der allererste Aufbau hat natürlich etwas länger gedauert. Einige Teile müssen zunächst montiert werden, beispielsweise die Armlehnen am Sitz und verschiedene Komponenten. Das macht man allerdings im Wesentlichen nur einmal. Und beim ersten Mal dauert bekanntlich sowieso alles länger … … außer das erste Mal. 😁 Das eigentliche Aufpumpen ging überraschend schnell. Mit meiner elektrischen SUP-Pumpe von AliExpress brauche ich ungefähr zehn Minuten. Im Lieferumfang befindet sich allerdings auch eine große Fußpumpe. Persönlich würde ich trotzdem jederzeit eine elektrische Pumpe empfehlen. Während das Kajak aufgepumpt wird, kann man bereits Sitz, Ruten, Echolot und das restliche Gerödel vorbereiten.

Aufbauanleitung mit Video-Unterstützung

Positiv überrascht hat mich auch die Anleitung. Spatium legt nicht einfach nur eine klassische Aufbauanleitung bei. Über QR-Codes gelangt man direkt zu Videos, in denen die entsprechenden Montageschritte gezeigt werden. Gerade beim ersten Aufbau ist das wirklich hilfreich und meiner Meinung nach sehr gut gelöst.

Lieferumfang

Der Lieferumfang des Fishbone fällt umfangreich aus.

Unter anderem gehören dazu:

  • Pedalantrieb
  • Steuerungssystem
  • Sitz
  • Paddel
  • Luftpumpe
  • Transporttasche mit Rollen
  • Rutenhalter
  • Handyhalter
  • Anker
  • weiteres Zubehör

Damit kann man grundsätzlich direkt starten.

Natürlich wird bei einem Angelkajak wahrscheinlich jeder nach kurzer Zeit anfangen, zusätzliche Halterungen, Echolot, Geberstange oder anderes Zubehör zu montieren. 

Transport an Land

122 cm Breite und die allgemein großzügigen Abmessungen haben natürlich auch einen Nachteil:

Das Fishbone ist kein Kajak, das ich voll aufgebaut gerne längere Strecken alleine tragen möchte. Ein bisschen Rangieren auf dem Boden funktioniert alleine problemlos. Für richtiges Tragen würde ich allerdings zwei Personen empfehlen. Ich habe mir deshalb einen kleinen SUP-Wagen* bestellt. Damit lässt sich das Kajak überraschend bequem vom Auto beziehungsweise Aufbauplatz ans Wasser ziehen. Für mich fast schon ein Pflicht-Zubehör.

Support 

Mit dem Support von Spatium habe ich bisher ebenfalls gute Erfahrungen gemacht. Antworten kamen schnell und bei Fragen wurde vernünftig geholfen. Von einem anderen Käufer weiß ich zudem, dass ein Bauteil bei seinem Kajak nicht richtig gepasst hat. Ihm wurde daraufhin direkt der Versand eines Ersatzteils angeboten. Wie gut ein Hersteller wirklich ist, zeigt sich natürlich meistens erst dann, wenn tatsächlich ein Problem auftritt. Der bisherige Eindruck vom Support ist bei mir jedenfalls positiv.

Mein erstes Fazit zum Spatium Fishbone Pedal Kayak

Nach dem Auspacken, Aufbau und den ersten Metern auf dem Wasser bin ich bislang wirklich begeistert. Für ungefähr 950 Euro bekommt man hier verdammt viel Angelkajak fürs Geld. Die Verarbeitung macht einen vernünftigen Eindruck, der Pedalantrieb funktioniert gut, das Kajak bietet richtig viel Platz und durch die 122 cm Breite ist es überraschend kippstabil.

Vor allem die Kombination aus:

Pedalantrieb + viel Platz + stehend angeln + individuelle Erweiterungsmöglichkeiten

macht das Fishbone für mich interessant.

Natürlich muss sich jetzt noch zeigen, wie sich Material, Verklebungen, Pedalantrieb und Beschläge nach Monaten beziehungsweise Jahren in der Praxis schlagen. Deshalb ist das hier bewusst noch kein Langzeitfazit.

Aber der Ersteindruck?

Absolut geiles Teil.

Ich bin momentan wirklich happy, das Fishbone bestellt zu haben.

Spatium Fishbone Deal im Überblick

🚆 Railway – 1.080 US-Dollar
Gutscheincode: RAILWAY1080
ca. 40–50 Tage Lieferzeit

👉 https://bit.ly/Spatium-Kayak40-50

🚚 Truck – 1.199 US-Dollar
Gutscheincode: TRUCK1199
ca. 30 Tage Lieferzeit

👉 https://bit.ly/Spatium-Kayak30

Laut Spatium inklusive Verzollung und ohne weitere Kosten bei der Zustellung.

Mein Tipp: Wer die zusätzliche Wartezeit verschmerzen kann, bekommt mit dem Railway-Angebot meiner Meinung nach den deutlich interessanteren Deal.

Hinweis: Preise, Wechselkurse und Verfügbarkeit können sich jederzeit ändern. Entscheidend ist der jeweils im Shop angezeigte Preis.

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