


Kurzfazit:
Die Flight Feather FFT1* sieht auf den ersten Blick vielversprechend aus – leichtes Gehäuse, auffälliges Design, solide Specs. Doch im direkten Handling zeigt sich: Nicht alles, was glänzt, ist auch Gold. Die Rolle muss am Wasser erst noch beweisen, dass sie den aufgerufenen Preis rechtfertigt.
Allgemeiner Ersteindruck
Die FFT1 ist die neue Version der FF01 und kommt mit einem markanten Look: mattes Schwarz, Farbsplashes und ein recht auffälliges Styling. Die Optik polarisiert. Haptisch wirkt die Rolle allerdings weniger hochwertig, als es die Fotos oder der Preis vermuten lassen.
Verarbeitung & Materialien
- Gehäuse / Sideplates:
Die Sideplates sind nicht aus Metall, sondern aus Kunststoff . ein klarer Minuspunkt in dieser Preisklasse. - Kurbel / Handle:
Einfach geschichtet, ohne besondere Form oder Materialien. Das Griffgefühl ist eher durchschnittlich. - Star Drag:
Fühlt sich leicht klapprig an und macht keinen besonders wertigen Eindruck. „Billo“ wäre hier leider nicht übertrieben.
Laufverhalten & Mechanik
Positiv zu vermerken ist der sehr ruhige Lauf. Die Rolle läuft sauber, leise und weich – das ist definitiv ein Pluspunkt. Allerdings bleibt offen, ob das auch unter realen Bedingungen und auf Dauer Bestand hat.
Am Wasser?
Zum Testzeitpunkt war noch kein Praxiseinsatz möglich – dieser wird nachgereicht.
Erwartung: Die Rolle müsste raketenmäßig performen, um mich doch noch zu überzeugen. Gerade in Sachen Preis-Leistung ist aktuell Skepsis angesagt.
Persönliche Einschätzung
Ich habe die Rolle im Frühbucher-Sale bestellt – stellvertretend für viele aus der AliExpress Fishing Community, besonders im deutschsprachigen Raum, da die Rolle bei uns eigentlich nie verfügbar war und gerade im asiatischen und amerikanischen Raum doch gehypt wurde.
Schon aus China kamen kritische Stimmen – und im Nachhinein muss ich sagen: Hätte ich wohl drauf hören sollen.
Bewertung (vorläufig)
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Optik - 90%90%
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Haptik - 70%70%
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Laufverhalten - 85%85%
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Preis-Leistung - 70%70%
Zusammenfassung
Die Flight Feather FFT1 ist ein schönes Beispiel für: Viel Show, wenig Substanz. Ob sie sich durch starke Performance am Wasser doch noch beweisen kann, bleibt offen – der Langzeittest wird’s zeigen. Bis dahin gilt: Nur was für echte Neugierige mit Toleranz für Enttäuschungspotenzial.
